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Unwetter Zentrale

Warm durch die Nacht - Tourbericht 04.01.2020 (Christian)

Nachdem das erste Chaos vorbei war und die ersten Wagen gegen 17.45 Uhr gepackt waren, ist wohl eine Spende leider ausgeblieben.
Aber es gab leckeren Grünkohl vom ATLANTIC Congress Hotel Essen, viel Brot von Foodsharing Essen und viele Lebensmittel von Rewe Köster in Essen-Rellinghausen und REWE Stilleke.

Nun konnten wir mit 4 gut gefüllten Bollerwagen zur ersten Station starten. Bei Lampen Kaiser wurden wir schon freudig empfangen. Nachdem der erste Schwung vorbei war, war der erste Einsatz vom Suppenfahrrad leer. Ist wohl gut angekommen der Grünkohl. Auch alle anderen Sachen wurden mit Freude entgegen genommen.

Also machten wir uns dann auf den Weg zur zweiten Station. Dort war der Aufmarsch eher bescheiden. Es verlief deutlich ruhiger. Dort kam tatsächlich noch eine weitere Brötchenspende dazu und nun hatten wir einen Bollerwagen mehr dabei.

Als wir dann am HBF ankamen, war der Andrang super. Fast alles hat einen Abnehmer gefunden und alle waren sehr zufrieden. Es wurde viel gelacht und alle haben sich trotz des schlechten Wetters wohlgefühlt.

Gegen 21:15 Uhr sind wir zu der Garage zurückgekommen. Haben weitgehend alles gemeinsam wieder eingeräumt.
Alle hatten Spaß, es war richtig toll. Schön, dass es so gut ankommt.

Warm durch die Nacht - Tourbericht 31.12.2019 (Betty)

Haben wir einen Grund zum Feiern?

Silvesterabend. Partyvorbereitungen. Große Pläne. Für unsere Gäste gilt all das leider nicht.



Wir wissen das und haben uns vorbereitet auf eine „ganz normale Tour“ zum Jahresausklang.
Julian, Mike, Günther, Michael, Klaus, Sarah, Celine und Olga bereiteten an der Garage das Suppenfahrrad mit Bohnensuppe von Haus Reichwein Essen vor. Dazu luden sie süße und herzhafte Brötchen von Haus Reichwein und Foodsharing Essen ein und nahmen Heißgetränke mit - die sind in diesen Winternächten besonders begehrt.
Später kamen Tanja, Cristina, Betty und Andres hinzu.

Eigentlich ist die erste Station bei Leuchten Kaiser immer von vielen Gästen besucht.
Doch heute ist es spürbar ruhiger. Die Wohnungslosen wissen, dass Alkohol und Böller bei manchen Menschen zu Leichtsinn führen, der ihnen gefährlich werden kann. Und so sind einige erst gar nicht erst in der Stadt unterwegs oder ziehen sich in die etwas belebteren Bereiche rund um den Hauptbahnhof zurück.

Wer dennoch zu uns kommt, freut sich

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 28.12.2019 (Michael)

Heute waren wir mit vielen Leuten zusammen auf Tour mit dem Suppenfahrrad.
Es waren Günther, Mike, Klaus, Vanessa, Daniel, Claudia, Olga, Julian…und ich.
Heute wurden Käse-Suppe und Brokkoli-Suppe verteilt. Und wir haben auch Kaffee, Tee und Zitronentee verteilt.
Und hatten auch Anziehsachen dabei.

Gegen 18:00 waren wir am Viehofer Platz bei Kaiser angekommen. Als wir hier angenommen sind, haben wir Probleme gehabt. Das Essen wollte nicht warm werden. Aber nach 30 Minuten war es 68° C warm. Es war ein guter Tag und so ruhig in der Stationen und die Leute waren heute ganz entspannt und locker. Und haben dort Essen und Trinken sowie Bekleidung für die Leute verteilt.

Wir sind dann zur Marktkirche gegangen und haben dort Essen, Kaffee, Tee und Sachen zum Anziehen verteilt. Dort haben Mike und Günter die Anziehsachen und Klaus das Obst verteilt. Olga hat Kaffee und Tee verteilt, Claudia und ich haben aus dem Suppenfahrrad die Käse-Suppe und Brokkoli-Suppe verteilt.

Danach sind wir dann auf den Weg zur Post am Hauptbahnhof gegangen und haben dort auch Essen, Trinken und Bekleidung verteilt.

Gegen 21:00 sind wir zur Garage gegangen und haben dort alles wieder sauber gemacht.

Warm durch die Nacht - Tourbericht 24.12.2019 (Betty)

Denn sie hatten keinen Platz in der Herberge ...



„Bist Du Heiligabend bei der offiziellen Weihnachtsfeier oder hier (auf der Straße)?“

Wohl über hundert Mal haben wir diese Frage bei den letzten Suppentouren gestellt. Viele Wohnungslose nutzen das Angebot von Diakonie und Caritas, Heiligabend mit einer Andacht und Essen in der „Brücke“ an der Uni zu feiern. Doch 47 sagten uns, sie wären mittags draußen, auf der Straße.

Wir haben deshalb Weihnachtstüten gepackt, mit Süßem, Kaffee, Handschuhen und Hygieneartikeln und uns mit 20 Helfern aufgemacht. So viele sind wir selten!

Die gute Nachricht: Unsere drei Stationen waren deutlich weniger besucht als bei unseren Suppentouren.
Wer doch in der Stadt war, freute sich umso mehr über unseren Besuch, einen heißen Kaffee, ein Gespräch und die Geschenke.

Wir treffen Wohnungslose, die gut organisiert sind, und jene, die völlig verloren wirken. Dann wissen wir, dass es richtig war diese besondere Tour auf die Beine zu stellen.

Zu verdanken haben wir das alles der Initiative von Marlies Britz, die in ihrer Kirchengemeinde St. Laurentius Steele eine Sammelaktion durchführte. Bei der Koordination half die Johanniter Hilfsgemeinschaft Essen. Und eine große Spende Lebensmittel stellte Rewe Köster in Essen-Rellinghausen bereit.

Doch eigentlich sind wir alle nur Boten einer ewigen Geschichte, die uns seit 2000 Jahren lehrt: Nimm deinen Nächsten wahr und hilf ihm in seiner Not!

Frohe Weihnachten euch allen!

Schöne Grüße
Betty

PS:
Wenn du unsere Arbeit wichtig findest und etwas Geld erübrigen kannst, dann sind wir für eine Spende sehr dankbar. Wir finanzieren davon die Lagermiete, Suppenschalen, Gas für Suppenfahrrad etc.
Hier kannst du spenden!

Warm durch die Nacht - Tourbericht 21.12.2019 (Julian)

Als ich heute zur Garage kam, waren Apri, Tanja, Mike, Günter und Mo auch schon da.
Wenig später kam Micha mit seinem Bruder und Gaby mit dem Essen vom ATLANTIC Congress Hotel Essen. Es gab Kartoffelsuppe mit Mettwürstchen. Wenig später kam auch das Obst von Rewe.

Wir bereiteten alles vor und gegen 18 Uhr ging es los zur 1. Station. Wir sagten den Gästen, wann wir am 24.12 unterwegs sind (nämlich schon um 12.30 Uhr)
Gegen 18:30 ging ich los, die Backwaren abholen.

Als ich gegen 19:15 bei der 2. Station am Hema war, ging ich Konserven holen aus der Garage.

Gegen 19:45 ging es zur Hauptpost am HBF, wo ich wenig später die Runde durch den HBF drehte. Den Gästen schmeckte es.

Als wir gegen 20:45 zurück zur Garage gingen, war fast alles leer. Dort säuberten wir das Fahrrad, räumten auf und gingen nach Hause.

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