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Warm durch die Nacht - Tourbericht 14.03.2016 von Andreas und Kerstin

„Zu Zweit und doch ganz Viele“
Schon im Laufe des Tages sollte sich gestern herausstellen, dass wir nur zu zweit sein würden für die anstehende Tour. Also trafen wir uns gegen 16:30 Uhr am Heim und überlegten kurz, wie wir die Logistik für gestern zu gestalten hatten.
Wir entschieden uns, nur das Fahrrad aufzurüsten - diesmal mit Eierravioli und Erbseneintopf - und ansonsten lediglich einen Bollewagen für Heißgetränke, Süßigkeiten, Gebäck und Brot mitzunehmen.

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 11.03.2016 von Markus

-Geduld zahlt sich aus-
Jetzt muss ich den Tourbericht vom 11.03.2016 auch noch schreiben.  Und nein, es liegt nicht daran, dass es für meinen letzten Tourbericht   kritische Stimmen gab, wofür ich sehr dankbar bin. Denn nur durch Kritik können wir lernen. Lernen jeden Tag besser zu werden.  Somit mein Dankeschön an jeden, der mich mit Lob und Tadel angeschrieben hat.  Es zeigt aber auch, dass wir unterschiedliche Freiwillige sind, mit unterschiedlichen Stilen, Fähigkeiten und Möglichkeiten. Auch das macht EPA aus, und wer mit meinem Stil des Tourberichts nicht klar kommt, freut euch:  Andreas, Judith sind auch weiterhin an Bord und werden es in ihrer sympathischen, authentischen Art  auch weiterhin machen.
Wo wir noch sehr viel lernen müssen ist, geduldiger zu sein. Wir alle wollen am liebsten JETZT die Welt verändern,  dass viele Dinge aber Zeit benötigen, müssen wir uns immer selbst wieder ermahnen. Denn Beharrlichkeit führt zum Ziel. So genug der Einleitung.
Das wir ein tolles, engagiertes, flexibles Team sind wird daran sichtbar, dass schon am Nachmittag Birgit, die leider nicht an der Tour teilnehmen konnte, alle Vorbereitungen für alle anderen Tourteilnehmer  in Angriff genommen hat. Diese Vorbereitungen  benötigen schon 1-2 Stunden Zeit, einschließlich „Suppentransport“. Denn diesmal kam unsere Linsensuppe vom Sengelmannshof, Essen-Kettwig. Wir sind immer wieder sehr dankbar, so viel Unterstützung für unsere Arbeit von Restaurants mit hoher Reputation zu bekommen. Es ist übrigens noch Platz für weitere engagierte Restaurants in unserem Zeitplan. Dies mal am Rande erwähnt. Hat jemand Lust?

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 07.03.2016 von Markus

-Tour Bravour-
Ausnahmsweise schreibe ich den Bericht mal in der von mir sehr ungeliebten „Ich“-Form, denn ohne die vielen Freiwilligen wäre ich ein Nichts. Ich bedauere es sehr, nicht mehr so oft bei Touren teilzunehmen, wie in der Anfangsphase von „Warm durch die Nacht“. Damals, hört sich nach einem Jahr merkwürdig an, war ich mit dem Team fast täglich unterwegs. Seitdem ist sehr viel geschehen.
Von den damaligen Tourengängern sind immer mal wieder der ein oder andere dabei (Damien, Melanie, Jojo, Frank, Tina, Cristina, Andre und viele mehr, die mir spontan nicht einfallen), bei einigen finde ich es schade, dass sie nicht mehr dabei sind bzw. dabei sein können, sei es aufgrund beruflicher oder privater Umstände.
So genug in Vergangenheit geschwelgt. Ich war zunächst beim Lokalfieber/Kreativquartier-Treffen der Nordstadt. Hier trifft sich die Nachbarschaft, lernt sich kennen und tauscht sich aus. Hier sind schon superviele Netzwerk-Kontakte für uns entstanden. Und man bekommt uns ja nicht mehr aus der Essener Innenstadt weg. In der Nordstadt sind wir an mehreren Stellen präsent und haben unsere Zelte aufgeschlagen, sei es in der Essener Ehrenamtsagentur oder in Form von Lagerräumen für unsere täglichen Touren. Natürlich sollten wir die für uns sehr wichtige WiederbrauchBAR nicht vergessen. Wobei für viele das „Suppenfahrrad“ noch offensichtlicher im Stadtbild ist. Bei der Vorstellungsrunde habe ich die Themen, wofür wir stehen (Grüne Haupststadt 2017, Spielplätze, Markt der Möglichkeiten auf dem Willy-Brandt-Platz, Wohnungslosigkeit) nur angerissen. Ich setzte meinen Fokus auf unsere Aktivitäten. Nach der Veranstaltung kam Anna auf mich zu und fragte,  ob „Sie oder Du“ –ich heiße Markus, ganz einfach du -  fragte  mich  also, wie sie sich einbringen kann und was wir machen können. Da ich die Absicht hatte nach dem Treffen mal bei der Tour vorbeizuschauen, fragte ich sie einfach, was sie am Abend vor hat und ob sie Lust hätte, mal das Team einfach so kennenzulernen. Gesagt, getan.
Anna begleitete mich auf der Suche nach dem Team. An der Rathaus-Galerie sahen wir schon jemand seine Suppe essen. Wir wünschten ihm einen „Guten Appetit“. Zurück kam ein „Merci beaucoup“. Und von meiner Seite das „de rien“. Wir gingen an der Marktkirche vorbei, „meine“ Leute waren nicht da. Bloß, wo sind sie? Suppe gesehen, Marktkirche. Ok 20 Uhr. Könnten schon deutlich höher sein. Auf zum Willy-Brandt-Platz und da hat man sie schon von weiten gesehen.
Ich ging näher und immer näher…und fragte mich:

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 04.03.2016 von Judith

- Sie nehmen, wie sie sind und ihnen geben, was man kann -
Sorgenvoll verfolgte ich das Regenradar und die Wetterprognosen für den Abend. Würde es wieder so eine nasskalte Tour werden, wie am Mittwoch? Es hatten sich auch wieder wenige Tourengänger angemeldet, sodass ich mich vorsichtshalber auch noch meldete.
Ingrid hatte einen leckeren Bulgur-Eintopf bei carecatering Oberhausen abgeholt und sie und Famara lieferten alles einschließlich der vorbestellten Kleidungsstücke zum Heim und bereiteten noch für uns das Suppenfahrrad vor. Auch die Essener Tafel hatte uns wieder allerlei Köstlichkeiten gebracht: Obst, Gebäck, Süßes und Herzhaftes.
Kerstin aus Sterkrade kam dazu, um uns wieder kräftig zu unterstützen und auch Marco, der gar kein Facebook hat, sich aber über Ingrid angemeldet hatte. Gemeinsam beluden wir die Bollerwagen und gurteten alles mit Spanngurten fest, denn am Ende hatten beide Wagen einen Berg an Kleidung und warmen Decken.
Ingrid hatte auch noch Micha und Klaus verständigt, die wieder pünktlich zum Start vor der Türe standen, um uns bei der Bewältigung der großen Kreuzung am Rheinischen Platz zu helfen. Schließlich sind dort insgesamt 6 Bordsteinkanten zu überwinden, was mit dem gefüllten Suppenbehältern im Fahrrad und den schweren Bollerwagen gar nicht so einfach ist.
Toll, wie die beiden uns immer unterstützen und dass wir uns auf sie stets verlassen können.

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 02.03.2016 von Judith

- Das wäre ihr Preis gewesen!  –
Schlecht sah die Wetterprognose aus und besorgniserregend war auch die Anmeldezahl für die Tour. Und dann auch noch die Bombe in Holsterhausen! Na das konnte ja heiter werden!
Nichts desto trotz machten wir uns an die Vorbereitungen und zogen dafür unsere Fahrzeuge unters Dach, damit nicht schon im Vorhinein alles nass wurde, was wir an unsere Lieben ausgeben wollten.
Ingrid hatte leckeren Gemüseeintopf mit Hühnerfleisch vom Carecatering Oberhausen abgeholt, übriggeblieben bei der Versorgung in Flüchtlingsunterkünften, und so vor der Entsorgung gerettet.  Tolle Kooperation!
Die Menge ließ uns den Atem stocken, denn, auch nachdem unser Suppenfahrrad gefüllt war, hatten wir immer noch zwei große Behälter  voll zum Nachfüllen in Reserve.
Wegen des Wetters nahmen wir nicht so viel Kleidung mit und deckten  alles mit Tüten und Planen ab, um es vor der Nässe zu schützen.
Doch pünktlich zum Tourbeginn klarte es auf und Andreas, Birgit und ich starteten hoffnungsvoll zum Café Nord. Vielleicht würden wir ja doch Glück haben und es würde trocken bleiben. Auch hofften wir auf weitere Tourengänger, die uns dort vielleicht erwarten würden.
Aber da waren ja noch die Bombe und die dadurch bedingten Straßensperrungen. Die Straßen waren dicht. Nichts ging mehr. So erreichte uns dann nur noch Daniela, die sofort tatkräftig mit anpackte.

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