Essen packt an!

Warm durch die Nacht - Tourbericht 16.03.2019 von Annabell

Als ich um kurz nach 17 Uhr an der Garage eintraf, hatten Kira, Julian und Anna, welche uns das erste Mal auf Tour begleitete, bereits begonnen, das Suppenfahrrad vorzubereiten und Wasser für Kaffee und Tee aufzuwärmen. Also machte ich mich daran, die Stanleys mit Hygieneartikeln beziehungsweise Kaffee, Tee und Süßigkeiten zu befüllen.
Kurz darauf erhielten wir weitere Unterstützung durch Adam und Nadine, die einen Bollerwagen mit einer ganze Menge warme Kleidung und Schuhe bestückten. Auch Mark und Sabrina trafen schließlich ein, die ihre beiden Kinder mitgebracht hatten. Diese halfen auch tatkräftig bei der Vorbereitung und beluden zusammen mit Julian einen weiteren Bollerwagen mit Getränken und Gebäck.



Als die Vorbereitungen abgeschlossen waren, erkundigte sich eine interessierte Anwohnerin nach unserer Tour und fragte, wie man uns mit Spenden unterstützen könne. Wir freuten uns, sie in diesem Zusammenhang auf die WiederbrauchBAR aufmerksam machen zu können, in welcher jeden Mittwoch von 17 bis 20 Uhr Spenden abgegeben werden können.

Pünktlich zogen wir schließlich los zu unserer ersten Station an der Gertrudiskirche, wo schon einige Menschen auf uns warteten. Der Andrang auf

unsere Linsensuppe mit Würstchen, die uns dieses Mal vom Holiday Inn Essen - City Centre zur Verfügung gestellt worden war, war groß. Auch die süßen Gebäckteilchen, die warme Kleidung und Getränke erfreuten sich großer Beliebtheit. Unsere kleinen Helfer verteilten die Spenden mit großem Einsatz an unsere Gäste. Bevor wir schließlich zu unserer zweiten Station auf dem Platz vor der Marktkirche weiterzogen, schloss sich uns noch Christian an.
Aufgrund des großen Andrangs mussten wir jetzt bereits Suppe nachfüllen. Zum Glück konnte Julian von einer Bäckerei eine Menge gespendete Backwaren abholen, sodass alle Gäste gut versorgt wurden.

Um kurz vor 20 Uhr machten wir uns auf den Weg zu unserer letzten Station am Hauptbahnhof. Leider ging uns bald die Suppe zur Neige. Alternativ packten wir den Gästen Tütchen mit Brötchen, gefüllten Teilchen oder ein paar Süßigkeiten und statteten sie schließlich noch mit etwas warmem zu Trinken aus. Als wir wegen der großen Nachfrage auch nicht mehr genügend warmes Wasser hatten, machten wir uns um kurz vor 21 Uhr auf den Rückweg zur Garage.
Im Großen und Ganzen hatten wir also eine erfolgreiche Tour hinter uns und es machte Spaß, auch dieses Mal wieder vielen Menschen mit einer warmen Mahlzeit und sonstigen dringend benötigten Dingen geholfen zu haben.


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