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Warm durch die Nacht - Tourbericht 04.12.2015 von Elke

Wie jedes Mal starteten wir unsere Tour am Rheinischen Platz. Die Behälter des Suppenfahrrades waren bis zum Rand gefüllt mit einer verführerisch duftenden Graupensuppe, die uns wieder einmal von dem Restaurant " Der Bonner Hof Bienvenidos " gespendet wurde. Die bereits wartenden Menschen wurden liebevoll mit dem heißen Essen versorgt und am Bollerwagen erhielten sie wie immer Heißgetränke, Gebäck, Brot und was sonst noch benötigt wurde, falls wir es dabei hatten.
Schuhe in den Größen 43 - 45 konnten wir auch dieses Mal nicht verteilen. Sie werden dringend benötigt aber leider selten gespendet.
Der Ofw'ler I. der in der vergangenen Woche überfallen und seiner Sachen beraubt wurde, war ebenfalls zugegen und konnte sich über eine Jacke, die wetterfest ist, freuen wie ein kleines Kind. Mehrfach bedankte er sich bei uns.
Im Anschluss daran gingen wir schnurstracks die Viehofer Straße hoch bis zur Porschekanzel, wo wir wie schon so oft, unseren Platz vor dem leeren Ladenlokal neben Toscani einnahmen. Nach und nach kamen die Bedürtigen zu uns und bekamen ebenfalls eine oder mehrere Portionen der Graupensuppe, ganz nach unserem Motto... jeder kann essen, bis er satt ist. Mehrfach wurde das Essen gelobt und wir danken den Spendern auf diesem Weg ganz herzlich für die Unterstützung. Ohne Spenden würde sich das Ganze nicht finanzieren lassen. Egal, ob in Form von Geld- oder Sachspenden. Es wird gebraucht.
Das zeigte sich auch wieder am Bollerwagen. Nachdem der Hunger gestillt war, gingen die Ofw'ler zu dem direkt am Suppenfahrrad stehenden Gefährt und bekamen dort, was ihnen noch fehlte... sei es ein Getränk oder andere Dinge. Die Wünsche, die wir nicht sofort erfüllen konnten, wurden notiert und es wird versucht, ob wir bei der nächsten Tour auch da helfen können.
Nachdem die Behälter komplett leer waren, begaben wir uns auf den Weg zurück. Das Suppenfahrrad wurde gesäubert und zusammen mit dem Bollerwagen zum gewohnten Standort gebracht.
Auch dieses Mal zeigte es sich wieder. ... wenn wir uns beklagen, dann machen wir es auf ganz hohem Niveau. Egal, wie "schlecht" es uns geht, es gibt viele in unserer direkten Umgebung, denen geht es noch viel schlechter. Sie sind jedes Mal dankbar für Sachen, die für jeden von uns selbstverständlich sind und ich persönlich bin glücklich, wenn ich etwas dazu beitragen kann, ihnen ihr Leben ein klein wenig zu erleichtert, sei es durch ein liebes und ehrliches Wort oder Essen und Trinken etc. Etwas mehr Menschlichkeit tut allen gut.

Warm durch die Nacht - Tourbericht 02.12.2015 von Elke

Wie schon etliche Male zuvor kam das Essen als Spende wieder einmal vom "Sengelmannshof ". Es handelte sich um einen sehr guten Linsen-Eintopf. Am Rheinischen Platz fand er schon sehr guten Anklang. Ein paar von den Bedürftigen kamen danach zum Bollerwagen und bekamen da noch Brot, Obst und Kleidung. Im Anschluss daran gingen wir zügig in Richtung Porschekanzel. Dahin kamen dann auch einige, die sonst am Hauptbahnhof stehen. Jeder einzelne von ihnen wurde versorgt und wir unterhielten uns mit ihnen. Da wir momentan nicht weiter gehen, wir aber wissen, dass I. am Burgplatz sitzt, versorgten wir auch ihn mit einem köstlichen Eintopf. Er erzählte, dass er in der letzten Nacht überfallen wurde und ein Teil des Teams stellte umgehend eine Tasche für ihn zusammen, die er mit Freuden annahm.
Diese Dankbarkeit zu sehen tat sehr gut. Insgesamt war die Tour entspannt und ging ruhig vonstatten.

Warm durch die Nacht - Tourbericht 30.11.2015 von Markus

Folge 301.

Drehbuch
Arbeitstitel „Warm durch die Nacht Folge 301“
Datum: 30.11.2015
Einleitung: (Geändert 01.12.2015)
Zurück zu den Wurzeln? Jeder Geschichte tut es gut einen kurzen Blick zurück zu werfen. Nein, nicht so weit. Unsere Die Zeitmaschine mussten wir dafür noch nicht zu Ende entwickeln. Es geht knapp 18 Monate zurück. Zu einer massiven Gewitterfront. Für die Generalprobe der neuen Folge des Mehrteilers wurde "Nils" zum Statisten. Zum wichtigsten Statisten. Wie so oft waren einige pünktlich, andere zu spät. So ist das nun mal mit Stars und Sternchen.
Das Wetter war so stürmisch und regnerisch das wir die Folge Fackeln im Sturm nennen wollten. Problem war: Es gab nur eine Fackel auf der Tour, am mittelalterlichen Weihnachtsmarkt nahe der Marktkirche.
Hauptteil: (Geändert am 01.12.2015)
Als dann Hartmut kam wurde es immer klarer. Der neue Clark Gable und die Folge muss Vom Winde verweht heissen. Dazu die junge Elke als Vivien Leigh. Aber ein Remake? Gibt es nicht schon zuviele Remakes? Wird das dan nicht alles irgendwie zur Routine?
Basti beantwortete die Frage schnell mit seinem Kommentar "Ich habe Dirty Dancing schon 27x mal gesehen!" eigentlich treffend. Es gibt einfach schöne und wichtige Dinge im Leben die man ruhig öfters schauen kann. Und Markus dachte sicherlich an Dinner for One & Drei Haselnüsse für Aschenbrödel .
Darauf konnten sich jetzt alle Darsteller freuen das es bald wieder so weit ist und man sich bequem vor den TV setzen kann. Und es beschlich einen das Gefühl das dies anderen Menschen auf der Straße nicht vergönnt ist. Einen TV hat keiner der keine Wände hat und keinen Nagel für einen Adventskalendar einschlagen kann.
Apropos TV, Radio hat der ein oder andere schon eher die Möglichkeit. Am Set war diesmal auch 1LIVE . Man wollte schauen wie professionell wir unsere Episoden realisieren.
Auf ging es zur Marktkirche. Der neue Clark und die neue Vivien machten Luis Trenker alle Ehre und schoben das Suppenfahrrad Richtung erster Halt.
Uns wurde mittels stiller Post zugetragen das die Innenstadt leer sei und keiner unsere Hilfe benötigte. Wir hatten aber einige vorbestellte Requisiten wie Schlafsack, Rucksack, Isomatten und eine komplett gepackte Tasche für einen der heute hoffentlich sein neues Leben beginnt und uns nicht mehr als Statist zur Verfügung stehen wird mit dabei.
Falls ihr unseren Fundus an Requisiten (Schlafsäcke, Rucksäcke, Isomatten, Winter-Herren-Schuhe 41-46) auffüllen könntet wäre es klasse. Wir brauchen hier nicht den neusten modischen Schnick-Schnack, denn Füße sind bei uns seltener im Bild und spielen. Auch wenn es oftmals heißt "Kleider machen Leute". Dem stimmen die meisten Akteure nicht zu. Wir würden eher sagen "Charakter machen Menschen". Das Wohin interessiert uns schon, das woher weniger. Es ist gut Menschen am zwischenstopp willkommen heissen zu dürfen und noch schöner wenn sie Hilfe annehmen.
Wir standen einige

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 28.11.2015 von Elke

Wir starteten zu zweit. E und E... und wurden zum Glück ab dem Rheinischen Platz von Hartmut begleitet. Zu zweit schafften wir es natürlich nicht, den Bollerwagen mitzunehmen. Aus diesem Grund wurde der Behälter hinter dem Sattel geleert und bestückt mit allem, was für Heißgetränke benötigt wurde. Außerdem nahmen wir einen "Hackenporsche" sowie eine Tragetasche mit Decken mit. So ausgerüstet kamen wir zum Rheinischen Platz. In den Speisebehältern befanden sich je 6 Dosen Erbsen- und Texaseintopf. Von einer Veranstaltung, die im Gertrudissaal stattfand, bekamen wir noch Schweinebraten und Bockwürste. Den Braten gaben wir in den Texas- und die Wurst in den Erbseneintopf. Außerdem bekamen wir wieder jede Menge Brötchen und Teilchen. Mit dieser ganzen Menge an Lebensmitteln begaben wir uns dann, nachdem die paar Wartenden versorgt waren, zur Porschekanzel. Dorthin kamen dann auch einige der Menschen, die ansonsten an der Hauptpost von uns beköstigt wurden. Zusätzlich zu den Eintöpfen reichten wir Brötchen und jeder bekam noch welche für später mit. Natürlich gab es auch wieder Heißgetränke. Vorbeigehende Passanten ließen uns Geldspenden zukommen und wir gaben ihnen Info-Material. Gegen 22.15 Uhr war die Tour beendet. Ich bin froh, dass ich Abend für Abend meine Füße hochlegen kann.

Warm durch die Nacht - Tourbericht 27.11.2015

Die Tour begann eigentlich schon am vorletzten Mittwoch in der WiederbrauchBar. Die Jugend-gruppe der ev. Kirchengemeinde Katernberg, brachte eine großzügige Spende ( siehe Bild). Im Gespräch bot man uns an, für eine Tour zu kochen. Eine zertifizierte Küche sei vorhanden.
Pünktlich um 17 Uhr kam Sonja mit dem roten Kirchenkleinbus, voll besetzt mit jungen Leuten zum Heim und brachte 2 große, dampfende Töpfe frisch gekochter Hühner-Reissuppe.  Zusätzlich entluden sie mehrere Kisten Mandarinen und Äpfel, sowie Brötchen, Süßes und Vieles mehr. Da wir auch noch von der Tafel 3 Kisten Gebäck und Obst erhalten hatten, wurde der Bollerwagen schnell ausgeräumt und neu befüllt.
Die Kleidung landete in großen Tragetaschen.  Zwischenzeitlich musste ich die Truppe zum Kaffeetrinken schicken, da wir auf unseren rettenden Engel und Fachmann Stefan aus Herne warteten, der unser Gaszufuhrproblem beheben musste.
Verspätet, aber mittlerweile mit intakter Gaszufuhr und guter Laune, setzte sich der Tross gen Nord in Bewegung. Wir wurden natürlich schon längst erwartet. Anne und Lina, zwei Neue, verpackten schnell das Gebäck in kleine Tüten für die Körbe am Bollerwagen. Die herrlich duftende Hühnersuppe fand erste Abnehmer. Unser Restaurant war eröffnet.
Leider kam von der Viehoferstr. eine Demo, sodass wir beschlossen, diese großräumig zu umgehen. Unsere fleißigen Köche mussten sich schon von uns verabschieden, da sie noch ein Treffen hatten. Wir vereinbarten aber noch schnell eine Sondertour, mit 3 Althelfern und der  Jugendgruppe. Terminabsprache folgt.
Der Andrang an der Marktkirche war groß. Alles fand reißenden Absatz. So viele leckere Sachen sind nicht so oft im Angebot und eine frisch gekochte Suppe ist eben etwas Anderes  als Dosenfutter. Die Helfergruppe mit den „üblichen Verdächtigen“ und unseren Neuen hatte alle Hände voll zu tun. Einige kurze Gespräche mit unseren Gästen konnten auch geführt werden.
Alles in Allem, trotz der Startprobleme, wieder eine erfolgreiche Tour fand ein Ende mit der üblichen Reinigung der Suppenanlage.
Unsere OfWler entwickeln sich langsam zu Genießern frischer Kost und leckeren Eintöpfen dank der fleißigen Köche unserer Restaurants, Schule, Kita, Kirche und Spenden der Bäckerei und Tafel sowie Essener Bürgern. Wir sind stolz und dankbar für die bisherige Unterstützung und hoffen weiterhin auf viele neue Helfer, um das „Stammteam“ zu entlasten und zu erweitern.
Neue Helfer und Spender/ Unterstützer werden jederzeit gebraucht. Info auch immer jeden Mittwoch in der WiederbrauchBar zwischen 17 und 20 Uhr und auf Facebook.
Wie heißt es doch: viele Hände machen geschwind ein Ende und: gemeinsam sind wir stark.

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