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Warm durch die Nacht - Tourbericht 25.09.2015 von Elke

Wie gewohnt, starteten wir am Nord und reichten den wenigen Menschen, die dort warteten, eine heiße Suppe. Dieses Mal boten wir Erbsen- und Bohneneintopf an. Dazu gab es Brot oder Brötchen. Auch für die anwesenden Hunde hatten wir einen Leckerbissen und etwas Futter parat. Unser G. war wieder mit von der Partie und begleitete uns auf der gesamten Tour. Wie üblich zogen wir die Viehofer Straße hoch bis zur Marktkirche und gaben dort an etliche Hungrige Speisen sowie gewünschte Kleidung und Schuhe aus. Unser nächster Anlaufpunkt war wieder einmal auf der Höhe vom Burgplatz. Auch dort wurden wieder ein paar Bedürftige versorgt und im Anschluss daran machten wir uns auf den Weg zum letzten Standort vor der Hauptpost. Auf dem Weg dorthin trafen wir auf S., der ebenfalls für eine heiße Suppe dankbar war. Am Hauptbahnhof gab es, wie so häufig in letzter Zeit, nicht so viel Andrang. Es verteilte sich gleichmäßig. Immer wieder fanden sich Menschen am Suppenfahrrad ein, die dann von uns beköstigt wurden. Viele von ihnen benötigten Pullover und auch Socken. Diesen Wünschen konnten wir nur teilweise nachkommen, da mittlerweile einiges von den gespendeten Sachen zur Neige geht. Einige Passanten betrachteten unser Fahrrad wieder einmal und erkundigten sich nach EPA. Wir gaben gern Auskunft und es gab Spenden. Auf dem Rückweg trafen wir noch auf einen Mann, der auf dem Boden saß und offensichtlich gar nichts hatte. Wir erkundigten uns, ob wir ihm mittels einer Suppe etwas Gutes tun könnten. Dankbar und voller Freude nahm er sie, sowie einen Kaffee an. Auch eine Decke wechselte den Besitzer und er bedachte uns mit einem Blick, der wieder einmal unersetzlich war. An der Marktkirche kauerte einer von denjenigen, die von uns vorher schon mit Suppe versorgt wurden. Auch er bekam noch eine Decke, die er dankend entgegen nahm. Diese Tour brachte wieder zum Ausdruck, wie WENIG für einige doch VIEL sein kann und wir freuen uns auf die nächsten Touren. Obwohl so vieles gleich ist, ist jede Tour doch individuell.

Warm durch die Nacht - Tourbericht 24.09.2015 (Extra-Tour: Kinder für Obdachlose )

Extra-Tour: Essener Kinder für Obdachlose
Großzügig hatten im Vorfeld die Eltern der Evangelischen Kindertagesstätte Schniedtkamp der Kirchengemeinde Katernberg Gemüse gespendet und den ganzen Vormittag hatten emsige kleine Kinderhände es geputzt und geschnibbelt und daraus eine köstliche Gemüsesuppe für die Obdachlosen in der City gekocht. Am Mittag durfte unsere Cristina die Suppe abholen und die Kinder gaben auch noch selbstgemalte Bilder mit, um unsere Lieben damit zu erfreuen und zu grüßen.


So war unser Suppenfahrrad schnell vorbereitet, wir mussten nur noch die gefüllten Behälter in den Wärmecontainer setzen. Schnell kroch uns der köstliche Duft in die Nase und auch uns lief das Wasser im Mund zusammen. Wir waren uns sicher, das würde ein besonderes Gourmet-Erlebnis werden für unsere Leute werden.
Und genau so kam es dann auch. Sie waren geradezu gerührt, dass Kinder für sie gekocht hatten.
Zu hören waren „Ohs“ und „Ahs“ und „Boah, ist die lecker!“ Viele nahmen einen Nachschlag, einer aß sogar 4 Portionen. Ein junger Mann erklärte uns: die Suppe bekäme von ihm 2 ½  Michelin Sterne.  Und wenn man bei Wikipedia mal nachliest, was das bedeutet ( ein Stern – „Eine sehr gute Küche, welche die Beachtung des Lesers verdient“ /  zwei Sterne – „Eine hervorragende Küche – verdient einen Umweg“ /  drei Sterne – „Eine der besten Küchen – eine Reise wert“) hat er die Kinder damit zu Sterneköchen gekürt.
Begeistert schauten

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 21.09.2015 von Elke

Wie gewohnt, starteten wir unsere Tour am Café Nord, wo uns bereits einige wenige Hungrige erwarteten. Birgit teilte wie immer die Speisen aus. Dieses mal gab es Ravioli und Hühner-Reistopf. Nachdem alle versorgt waren, gingen wir in Richtung Marktkirche, wo wir sonst stehen. Dieser Platz war frei, aber davor fand, wie jeden Montag, die Montags-Demo statt. Wir gaben Speisen und Getränke sowie diverse Kleidung z. B. von Birgit gespendete Socken, aus. Als die Montags-Demo uns entdeckte, kam einer von ihnen zu uns und fragte, ob wir bereit wären, ein paar Worte über EPA, warm durch die Nacht und das Suppenfahrrad zu sagen. Dieser Bitte kamen wir gerne nach. Und so erhielten wir ein paar Geldspenden. Desweiteren verteilten wir an Interessierte Flyer. Zum Abschluss wurden wir darauf angesprochen, ob es möglich wäre, dass wir immer zu der Zeit, wenn die Montags-Demo ist, zugegen sein könnten, da dort auch etliche Bedürftige wären. Wir erklärten, dass wir das Anliegen gern weiterleiten würden. Danach gingen wir weiter in Richtung Lichtburg, wo ebenfalls nur wenige Menschen von uns versorgt werden mussten. Wie gewohnt, erwarteten uns die meisten Hungrigen wieder einmal am Hbf, wo wir unseren gewohnten Standort vor dem Eingang der Hauptpost einnahmen. Es gab diverse Gespräche und plötzlich sagte Elli, dass im Bereich des Aufzuges eine hilflose Person auf dem Boden lag. Chris wählte daraufhin die Notrufnummer und der Mann wurde ins Krankenhaus verbracht. Es war wieder einmal ein gutes Gefühl, wenn man sehen und spüren kann, wie eine heiße Speise oder ein Getränk, Menschen zufrieden macht. Es war eine angenehme und im großen und ganzen ruhige Tour. Wir bekamen etliches positives Feedback und freuen uns auf die nächsten Touren.

Warm durch die Nacht - Tourbericht 19.09.2015 von Elke

Dieses Mal konnten wir den Menschen, die von uns beköstigt werden, einen ganz besonderen Genuss zuteil werden lassen. Dank einer großzügigen Spende des Restaurants "Bonner Hof" in Essen-Kettwig gab es ein köstliches Chili con Carne. Birgit hat das Essen geholt und als es auf dem Fahrrad deponiert war, zogen wir auch schon los zum Café Nord. Dort saßen bereits einige Personen, die wir teilweise noch gar nicht kannten. Mit Heißhunger aßen sie die von uns ausgegebenen Speisen. Nachdem alle versorgt waren, gingen wir in Richtung Marktkirche, wo wir sonst stehen. Dieser Platz war durch etliche Aktivitäten wie Abbau von Fahrgeschäften und den Marktständen, die sich dort befinden, für uns nicht zu nutzen. Wir positionierten uns dann auf der gegenüberliegenden Seite. Der Duft des wunderbaren Chili con Carne ließ auch vorbeigehende Passanten auf uns aufmerksam werden. Desöfteren wurden wir angesprochen. Wir erklärten, dass wir Menschen versorgen, die ohne Obdach sind und sie fanden das sehr gut und zollten uns Hochachtung. Nachdem auch dort alle versorgt waren, zogen wir weiter in Richtung Hauptbahnhof. Wir machten den nächsten Halt etwas weiter oben als sonst, da das Geschäft an dem wir sonst stoppen, noch geöffnet hatte. Der Andrang dort war nicht so groß wie erwartet, sodass wir den Verdacht hatten, dass die Bedürtigen, um das Bild von Essen zu beschönigen, der Innenstadt verwiesen wurden. Dieser Gedanke erwies sich jedoch als nicht richtig. Am Hauptbahnhof erwarteten uns etliche hungrige Menschen. Das Chili con Carne ging so schnell

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 18.09.2015

Auch heute waren wir vorbereitet, denn es stand wieder ein Geburtstag an. Unser M. wurde 60.
Auch er sollte an seinem Ehrentag entsprechend gefeiert werden und im Mittelpunkt stehen, obwohl wir uns bis zum Beginn der Tour gar nicht sicher waren, ob wir ihm überhaupt begegnen würden.

Zu unserer großen Überraschung saß er aber dann gleich um 18 Uhr am Nord und wartete auf uns. Nun galt es, schnell unsere Geburtstagsgirlande auszupacken und die Wunderkerzen anzuzünden, denn er kam bereits auf uns zu. Natürlich sangen wir auch ihm ein Geburtstagslied. Er hat sich wahnsinnig gefreut. Alle hatten für ihn eine Geburtstagskarte unterschrieben und wir überreichten ihm als Geschenk eine kleine Taschenlampe und ein kleines Handtuch gestaltet in Form eines Tortenstückes, was uns seinerzeit die Hökes-Apotheke in Freisenbruch gespendet hatte, um einzelnen einmal eine besondere Freude machen zu können. Auch ein besonders schicker Pullover ging in seinen Besitz über. Er bedankte sich herzlich und hat uns dann die gesamte Tour begleitet.

Heute gab es Hühnersuppe und Ravioli mit Rindfleisch, so dass auch unsere muslimischen Freunde ohne Bedenken zugreifen konnten.

Unser Bollerwagen war packevoll mit teilweise vorbestellten Sachen, Decken, Schlafsäcken warmen Pullovern. Ein Hackenporsche war komplett gefüllt mit Schuhen, leider hatten

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