Essen packt an!

Bericht Workshop „BaumAdapt“ 18.4.2018 (Frank)

Am Mittwoch den 18.04.2018 wurde das Projekt "BaumAdapt" in einem Akteurs-Workshop vorgestellt.
Wir (EPA) waren zusammen mit (*fast) allen wichtigen Personen zu diesem Themengebiet eingeladen.
(*Mir persönlich fehlten einige wichtige Personen aus den Naturschutz-Verbänden, die sich mit viel Herzblut der Sache verschrieben haben & über deutlich mehr Fachwissen verfügen als ich zum Beispiel)

BaumAdapt ist ein Projekt der Stadt Essen & der Technischen Universität Dortmund.
Die Begrüßungsrede hielt Frau Simone Raskob (Geschäftsbereichsvorstand Umwelt, Bauen und Sport der Stadt Essen). Sie hob auch schon direkt zu Beginn ihrer Rede die geleistete Hilfe von Essen packt an nach dem Sturm Ela hervor.
Selbstverständlich ebenso die grandiosen Leistungen unserer Feuerwehren, des THW, der Polizei & natürlich auch von Grün und Gruga Essen (kurz GGE).
Nicht zuletzt wegen dieser Zusammenarbeit von Bürgern + Verwaltung + Rettungskräften wurde UNSERE Stadt als "Widerstandsfähige Stadt" ausgezeichnet. Was mit in die Bewerbung zur Grünen Hauptstadt einfloss.

Es folgte eine Einführung durch N. Bösken (GGE) & Prof. Dr. S. Greiving (TU Dortmund), die Moderation führte Prof. Dr. M. Bruse (Universität Mainz)

Anschließend begannen die

Workshops:
- Wie ist die Stadt Essen auf Sommerstürme** nach ELA vorbereitet?
- Wo sehen Sie Handlungsbedarf und Anknüpfungspunkte?
(** Sommerstürme unterscheiden sich erheblich von den bekannten Herbst-/Winterstürmen)

Während des Projektes BaumAdapt (1,5Jahre) wurden dazu unzählige Simulationen gestartet:

- Wie verhält sich der Sturm in Essen (Straßenschluchten, Gebäude, die den Verlauf des Windes brechen/umleiten, Erhebungen/Täler, Einzelbäume, Baumgruppen, Wälder uvm)

- Welche Bäume wären für Essen besser? Absolut trockenresistente & sturmsichere Bäume aus aller Welt oder doch lieber heimische Sorten, die zwar nicht allen Kriterien gewachsen sind, dafür aber für unsere Insekten die bessere Wahl wären?

- Wäre ein größerer Abstand der Bäume im Wald ein Schutz gegen den Domino-Effekt oder würde es nur eine größere Angriffsfläche bieten?

-Hilft es eventuell, eine Baumreihe als Schutzwall zu opfern, um andere Bäume somit zu retten/ schützen?

- Welche Holzfeuchte***, Holzart & Standort wären optimal?
(*** Während einer Trockenperiode wie vor ELA verliert das Holz an Flexibilität und bricht dadurch eher)

Also alles in allem ein sehr wichtiges und interessantes Thema!
Und ich bin absolut dankbar, daran teilhaben zu dürfen.


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