Essen packt an!

Warm durch die Nacht - Tourbericht 20.11.2018 von Kira

Am heutigen Dienstag hat uns Gaby das Essen von Haus Reichwein Essen gebracht. Als ich an der Garage ankam, hatte Tanja das Essen bereits angenommen.



Lieben Dank an Gaby für deinen Einsatz.
Ich schloss die Garage auf und kurz danach kam auch schon Hotti, der diesmal das Wasser zum Aufkochen holte. Wir bereiteten die Stanleys mit den Hygieneartikeln und Kaffee, Schokolade, Tee etc. vor. In der Zeit kam uns Annabell zur Hilfe, die fleißig mitanpackte.
Von unserer lieben Lagerfee haben wir heute dicke Winterjacken bekommen, welche wir in unsere Kleiderbox gepackt haben, um diese besser zu verteilen. Ebenso haben wir zwei sortierte Tüten mit Schals, Handschuhen, Mützen und dicken Socken mitgenommen.

Wir kochten das Wasser auf, füllten dieses in die Kannen und waren bereit, uns in die Kälte zu begeben. Allerdings haben wir noch auf Christina gewartet, die heute wieder Brot bei der Oberhausener Tafel für uns organisiert hatte. Ebenso hatten wir heute von einem unserer Spender ein paar Fischkonserven dabei. Christina kam und es ging los.

Die erste Station war bereits bei unserer Ankunft sehr gefüllt. Die dicken Jacken, welche wir zum Glück

dabei hatten, haben sehr schnell neue Träger gefunden. Es kam sofort eine ältere Dame auf uns zu, wir kennen sie bereits persönlich, da sie uns jeden Dienstag und Samstag aufsucht. Sie hatte nur einen sehr dünnen Pulli an. Glücklicherweise hatten wir eine sehr hübsche und dicke Damenjacke dabei, welche sogar farblich zum Pulli passte. Eine weitere Dame kam zu uns und bat ebenfalls um eine Jacke. Sie hatte eine Jacke an, beim näheren Betrachten mussten wir aber leider feststellen, dass die Jacke, welche die Dame anhatte, bereits sehr kaputt war. Der Reisverschluss war bereits weg und an den Oberarmen kam bereits das Futter der Jacke zum Vorschein, so groß waren die Risse. Auch für diese Dame hatten wir eine dicke Jacke dabei, welche sogar wasserdicht ist. Wir halfen ihr in die Jacke hinein und machten diese sogar zu. Sie war wirklich sehr glücklich darüber. Nicht nur den beiden Damen konnten wir bei der gesamten Tour mit Kleidung helfen, sondern auch vielen weiteren mit dicken Socken, Mützen und Schals.

An Essen hatten wir heute sehr viel bekommen, es gab Gulasch mit Reis und kleine Pfannkuchen von Haus Reichwein Essen, welches uns lieberweise jeden Dienstag das Essen spendet. Ebenso hatten wir die Brötchen und Brote dabei, zusätzlich haben wir an unserer ersten Station noch mehr Brot als Spende erhalten. Ein dickes Danke an diese vielen, lieben Menschen, die uns so großartig unterstützen, dass heute wirklich JEDER satt werden konnte.
Aber nicht nur bei Sachspenden wurden wir heute unterstützt, es kam auch noch Julia zu uns, welche heute das erste Mal mitkommen wollte. Hier haben wir von Julia eine sehr wichtige Spende erhalten: ihre Zeit.

Zur zweiten Station an der Marktkirche gingen wir durch eine Seitenstraße, da die Stadt aufgrund des Weihnachtsmarktes sehr voll war. An dieser Station kam uns Carsten zur Hilfe, der uns sehr gut unterstützte. Hier konnten wir auch einen bekannten Gast antreffen, der mit seinem vierbeinigen Freund Cosmo zu uns kam. Natürlich hatten wir auch für die Fellnase ein wenig was dabei. Carsten kümmerte sich liebevoll um den "kleinen" und wurde (zumindest für die Zeit des Leckerchens) sein bester Freund.

Gegen 20 Uhr waren wir dann am HBF angekommen. Wir positionierten uns und versorgten bereits die ersten Gäste. Tanja und Annabell machten sich auf den Weg durch den HBF. Sie haben dort viele Menschen angetroffen, welche unsere Hilfe benötigten. Kurze Zeit später waren diese dann auch schon bei uns. Carsten und ich gingen dann noch in Richtung Bahnhofsmission, wo wir noch weitere unserer bekannten Gäste antrafen. Auch hier haben wir noch einmal erinnert, wo wir uns befinden und dass wir etwas warmes zu Essen dabei hatten.
Der Andrang nun in der Winterzeit ist sehr groß, jeder ist über eine warme Mahlzeit oder einen heißen Kaffee oder Tee sehr dankbar.

Um 21 Uhr machten wir uns auf den Rückweg. An einer bekannten Stelle trafen wir noch zwei weitere unserer Gäste. Wir legten einen kurzen Zwischenstopp ein, um diese auch versorgen zu können. Wenige Meter weiter saß der nächste Herr. Auch hier hielten wir kurzerhand an und konnten ihn versorgen. Er hat von uns noch ein paar dicke Socken und eine Mütze erhalten.

Kurz nachdem wir weitergingen und schon fast an der Garage wieder angekommen waren, kamen uns noch fünf weitere entgegen. Hier konnten wir dann die letzten Pfannkuchen und noch Heißgetränke verteilen. Das warme Essen wurde auch dankend angenommen.


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