Essen packt an!

Cola-Tourbericht 12.6.2018 (Nora)

Ich habe mich schon um 16.15 Uhr mit Apri im Lager getroffen, um die aufgenommenen Bestellungen an Wäsche, Schlaf- und Rucksäcken fertig zu machen. Markus kam dann auch noch und wir gingen gemeinsam zur Garage. Dort stand dann auch das Essen von Haus Reichwein Essen bereit.
Nach einem kurzen Gespräch haben wir mit Christian und Hotti mit den Vorbereitungen angefangen. Christian hat das Suppenfahrrad fertig gemacht, Hotti das heiße Wasser für den Kaffee. Dann kam auch schon die liebe Kira um die Ecke, schön dass du gekommen bist. Wir haben zusammen die Kaltgetränke fertig gemacht.



Um kurz vor 18 Uhr kam Britta auch schon, sodass wir auch losgehen konnten. An der Gertrudiskirche angekommen, kamen auch schon nach und nach unsere Gäste. Sie haben sich wieder gefreut, dass wir trotz des schlechten Wetters doch gekommen sind. Britta und ich haben Brötchen von der Kirche geholt zu der Kartoffelsuppe. Viele freuten sich, dass wir ein Teil an Hygieneartikeln dabei hatten.

Um 18.55 Uhr machten wir uns auf den Weg zur Marktkirche. Dort angekommen, kamen auch schon Bedürftige, die ihre vorbestellten Sachen abgeholt haben. Ich, als ein Teammitglied der Obdachlosenbotschaft, habe ein kurzes Gespräch geführt und wie immer für Alle ein offenes Ohr gehabt.

Um 19.50 Uhr machten wir uns wieder auf dem Weg zur Hauptpost am Bahnhof. Unterwegs dorthin hat man uns auf eine Person aufmerksam gemacht. Britta und ich sind gucken gegangen. Es stellte sich als ein bekanntes Gesicht heraus, sodass er mitgekommen ist, um auch was zu essen. Am Bahnhof angekommen ging es weiter...es wurde Kaffee getrunken und unterhalten.

Es war mal wieder eine tolle Colatour. Danke an Christian, Kira, Hotti und Britta.,

Warm durch die Nacht - Tourbericht 09.06.2018 von Kira

Die Aufgabe des Ansprechpartners haben Dirk Stiefken und ich uns heute geteilt.



Ich war um 17 Uhr an der Garage und habe die Schüsseln zum Verteilen der Suppe vorbereitet. Kurz nach mir kam Dirk mit dem Essen vom Sengelmannshof, es gab Linsensuppe mit und ohne Fleisch.

Nach Dirk kam auch schon Nora dazu. Wir bereiteten den Kaffeewagen und den Hygienewagen vor. Dirk holte das Wasser, damit wir dieses aufkochen konnten.

In dieser Zeit kam noch Carsten zu uns. Gemeinsam ging es um 18 Uhr dann (leider ohne den Hygienewagen) zur ersten Station am Rheinischen Platz. Dort angekommen, wurden wir schon freudig erwartet. Nora hat in Ihrer Funktion als Obdachlosenbotschafterin ein Gespräch geführt, während wir Essen, Getränke und Teilchen verteilt haben.

Wir gingen aufgrund des geringen Andrangs bereits um 18:30 Uhr zur nächsten Station an der Marktkirche. Dort angekommen, ging Dirk los, die weiteren Spenden abholen.
Carsten, Nora und ich haben sehr gut

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Wir werden 4 Jahre alt! - Kommst du?

 

KGV Emschertal | Vor 4 Jahren durch den Sturm Ela geboren, feiert die Bürgerinitiative „Essen packt an“ am 10 Juni 2018 ihr 4-jähriges Jubiläum.
Gefeiert wird im Vereinshaus des Kleingartenvereins Emschertal e.V., Gewerkenstr. 43A, in 45329 Essen von 15 bis 22 Uhr.
Mit Kaffee und Kuchen, Sachen vom Grill und vom Fass wird für das leibliche Wohl gesorgt.
Als musikalischer Live-Akt wird NiMa Lindner für Stimmung sorgen.
Jeder der mit uns feiern will, ist herzlich eingeladen.

Warm durch die Nacht - Tourbericht 02.06.2018 von Christian

Heute habe ich die Rolle des Ansprechpartners übernommen. Die heutige Tour begann um 17 Uhr mit den Vorbereitungen an unserer Garage Mechtildisstr./ Ecke Gerswidastr. Zusammen mit Kira, Hotti, Sarah und Hannah bereitete ich unsere Wagen und das Suppenfahrrad mit einmal Chili con Carne und als zweites eine Gemüse-Nudel-Suppe aus der Dose.



Dank Markus C., der ein paar Tage zuvor für unsere Tour Kleidung aus dem Lager vorbereitet hatte, konnten wir heute leichte Hosen und T-Shirts verteilen. Gegen 18 Uhr stellten wir uns neben dem Lampengeschäft am Rheinischen Platz auf. Weil das Essen noch nicht heiß genug war, boten wir unseren Gästen Brötchen und leckere Teilchen von Bäcker Peter an.
Nora, unsere sehr engagierte Helferin in der Obdachlosenbotschaft, kümmerte sich um die Nöte unserer Gäste. Als das Essen endlich die richtige Temperatur erreicht hatte, teilten Hannah und ich das Chili con Carne und die Gemüse-Nudel-Suppe aus.

Unsere zweite Station gegenüber der Marktkirche erreichten wir um 19:15 Uhr. Sarah und Kira verteilten Hygieneartikel und kümmerten sich um den Kaffeewagen. Hotti war für die Kleidung zuständig. Falls jemand gerade eine kurze Pause einlegen wollte, sprang er sofort an der jeweiligen Station ein und half mit, zum Beispiel Essen zu verteilen. Interessierte Mitmenschen gaben uns auch dieses Mal eine großzügige Spende und wir informierten andere über unsere Arbeit.

Als wir weitergingen, half mir M. von der Marktkirche bis oben zum Hauptbahnhof das Suppenfahrrad zu schieben. Herzlichen Dank! Wir stellten unsere Wagen an der Postbank auf und starteten direkt mit der Essensausgabe.

Unsere Tour endete gegen 21 Uhr an der Garage, wo wir gemeinsam aufräumten und uns ins Wochenende verabschiedeten.

Für die tolle Unterstützung heute möchte ich mich bei Kira, Sarah, Nora, Hannah und Hotti bedanken, die bis zum Schluss der Tour geblieben sind.

Wer uns noch nicht kennt und uns gerne kennenlernen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, uns bei den Touren zu unterstützen. Jeden Mittwoch treffen wir uns außerdem zum netten Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. 17 bis 20 Uhr in der WiederbrauchBAR, I. Weberstraße 15.

Warm durch die Nacht - Tourbericht 19.05.2018 von Kira

Markus C. und ich waren die ersten an der Garage. Jochen brachte uns leckere Apfelpfannkuchen und eine Zimt-Zuckermischung zubereitet von Britta und Tina aus der VillaVue. Kurz darauf kamen Hotti und Christian zu uns.



Zusätzlich haben wir Raviolidosen geöffnet und in den Behälter des Suppenfahrrads gegeben. Wir wollten auch eine vegetarische Alternative anbieten, hatten aber leider keine da. Glücklicherweise hat sich Christian dazu bereit erklärt, welche zu kaufen.
In der Zwischenzeit haben wir das heiße Wasser in die Thermoskannen umgefüllt und die Wagen vorbereitet.

Um 18 Uhr ging es los zur ersten Station. Da wir nur zu dritt waren, ließen wir den bepackten Hygienewagen in der Garage stehen.
An der Getrudiskirche angekommen, erwarteten uns schon viele, bekannte Gesichter. Nach einiger Zeit kam uns Hanna zur Hilfe, somit konnte Hotti noch den Hygienewagen aus der Garage nachholen.
Da wir leider so

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Erster Einsatz gegen den Riesenbärenklau 18.5.2018 (Frank)

Gestern hatten wir unseren ersten großen Einsatz gegen den Riesenbärenklau (Herkulesstaude) in diesem Jahr.
Wir trafen uns um 17 Uhr auf dem Gelände der Zeche Carl.
Kurz darauf ging es auch schon in den modischen Schutzanzügen (Kat3) sowie Chemikalien, Handschuhen & Gesichts- bzw. Augenschutz los.
Vorweg ein wichtiger Rat, solltet ihr dieser Pflanze auch irgendwo begegnen: Beginnt bitte nicht, sie vorschnell zu beseitigen. Man darf die Gefahr, die von dieser Pflanze ausgeht, niemals unterschätzen! Zudem MUSS sie fachgerecht entsorgt werden. In unserem Fall übernahm dieses ein befreundeter Hirte.
Das Team bestand aus Iris, Corinna, Nora, Bernhard, Marc, Sebastian, Justin, Roland und mir.
Obwohl wir zwar alle wild zusammengewürfelt waren, hat es von Anfang an super als TEAM geklappt & echt viel Spaß mit euch gemacht. (Und das selbst in diesen Diät-Schwitze-Anzügen  😂)
Es war zwar keine wirklich körperlich schwere Arbeit, dennoch wurde es gerade mit der Zeit mehr als anstrengend, besonders bei dem Wetter in den Schutzanzügen. Aber Sicherheit geht nun mal vor.
Es gab nur ein paar Probleme mit den Örtlichkeiten, ehemaliges Zechengelände halt.
Viele Pflanzen wuchsen auf einer gepflasterten Fläche oder im Mauerwerk, wodurch ein Ausgraben unmöglich war. Ebenso waren an vielen Stellen so viel Schotter & Steine im Boden, die dort ebenfalls ein Ausgraben behinderten. An anderen Stellen klappte es allerdings ohne Probleme.
Wollt ihr mehr wissen oder euch vielleicht sogar dieser Truppe anschließen?
Verfolgt unsere Aktivitäten in unserer Gruppe auf Facebook. Essen packt an! - Natur & Umwelt

Cola-Tourbericht 15.5.2018 (Nora)

Als ich an der Garage ankam, kam mir Burkhard schon entgegen. Wir hatten das Essen von Haus Reichwein Essen schon da stehen. Es gab Hühnerfrikassee mit Reis. Dann kam auch schon Christian mit dem Garagenschlüssel und wir begannen mit den Vorbereitungen.
Kurze Zeit später kam Corinna noch dazu. Ich habe mich sehr gefreut, sie zu sehen.



Da die Nachfrage bei den letzten Touren immer groß nach Hygieneartikeln war, machte ich eine kleine Tasche fertig mit Deo, Zahnpasta, Zahnbürsten, kleinem Duschgel und Shampoo. Jeder hat irgendwas vorbereitet. Britta kam dann auch noch dazu.

Um kurz nach 18 Uhr gingen wir los Richtung Gertrudiskirche, wo die meisten schon gewartet haben. Burkhard hatte das Suppenfahrrad übernommen, Corinna und Britta die Getränke und ich hatte wie immer ein offenes Ohr für jeden unserer Gäste. Da sie mich nun alle sehr gut kennen und meine Arbeit zu schätzen wissen, fragte mich Corinna, ob ich mir ein bisschen Zeit nehmen könne, um mit D. zu sprechen.
Das Essen ging gut raus, sodass wir schon nichts mehr hatten, bevor wir zur Marktkirche gingen. Ich bin also zur Garage gegangen, um noch mal Chili con Carne zu holen.

Um kurz nach 19 Uhr gingen wir zur Marktkirche. Dort angekommen, kamen

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 12.05.2018 von Markus C.

Als ich gegen 17:20 an der Garage ankam, waren schon viele Helfer zugange, die Tour vorzubereiten. Es wurden der Kaffee- und Hygienewagen befüllt und das Suppenfahrrad mit der gespendeten Gemüsesuppe vom Sengelmannshof befüllt.



An unserer ersten Station kamen wir gegen 18:00 Uhr an. Es war ein großer Andrang. Patrick und Hotti waren am Suppenfahrrad, Frank und Cristina verteilten Teilchen und Brötchen, die von Bäcker Peter kamen -herzlichen Dank an dieser Stelle noch mal-, Sascha machte sich an dem Hygienewagen zu schaffen und übernahm das für das erste Mal sehr gut. Kira und Dirk waren an den Kleiderausgabe. Christian, Gudi und ich pflegten den Kontakt zu den Menschen. Wir hatten hier einen großen Besucherandrang. Wir konnten viele hungrige Menschen versorgen.

Gegen 19 Uhr machten wir uns auf den Weg zu unserer zweiten Station an der Marktkirche, wo wir uns aber an der alten Mayerschen positionierten.
Dort wurde mir von Gudi mitgeteilt, dass eine junge Frau Hilfe brauche. Gudi stellte mir

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Cola-Tourbericht 8.5.2018 (Britta)

Teilnehmer waren Hotti, Yvonne, Nora, Christian und ich, ...Britta.
Es gab Linsensuppe vom Haus Reichwein Essen und das warme Wasser haben Cafe Solo Essen Kettwiger Str. und Abia - Lounge gerne für uns gespendet. Es gab eine ganze Kiste Bananen von der Essener Tafel. Die Bananen wurden gerne und dankend genommen, da es nicht immer Obst gibt. Wir verteilen ja während der Tour auch kalte und warme Getränke.

Was wie immer auffällt: Jede Tour ist besonders und es gibt immer wieder tolle Gespräche und wir geben nicht nur Essen und Getränke aus.
Wir haben ein Ohr für Probleme und versuchen, auf jeden einzugehen und das Gefühl zu vermitteln, dass der Mensch gegenüber ein Mensch ist und wertvoll. Jeder auf der Straße Lebende oder Bedürftige hat seine Geschichte und wir erfahren bei den Touren oft Hintergründe, die mich schwer schlucken lassen und wo Gänsehaut aufkommt oder auch Traurigkeit und Tränen kullern.

Nichtsdestotrotz sind wir mit unserem Herzen auf Tour und bewegen etwas, weil wir was tun und nicht wegschauen. Wegschauen ist einfacher, aber hilft niemandem. Ich persönlich kann nur für mich reden: Dienstag gehört für mich die Tour zu meinem Tag und ich möchte keine einzige Tour mit tollen Menschen missen.

Wer mal mit uns gehen möchte: Wir freuen uns über Hilfe. Kleinigkeiten können Berge versetzen und Hunger tilgen und ein Gespräch kann unendlich hilfreich sein und nicht nur um zu helfen, sondern, um eine andere Sichtweise zu bekommen.
In diesem Sinne Dienstag wieder und wieder.
LG Britta

Was macht eigentliche die Obdachlosenbotschaft?

Die Obdachlosenbotschaft spielt Feuerwehr, wenn es brennt. Sei es, dass wir einen Hilferuf per Handy bekommen, von einer obdachlosen Person oder einer aufmerksamen Person, die jemanden aufgefunden hat, der hilfsbedürftig ist. Oder wir lernen spontan jemanden auf der Suppentour oder einfach so in der Stadt kennen. Man entwickelt mit der Zeit einen Blick dafür, weil man aufmerksamer durch die Stadt geht.
Wir suchen dann die Person auf und hören uns ihre Geschichte an. Meistens läuft das sehr emotional ab, mit vielen Tränen und Umarmungen. Langsam wird ein wenig Vertrauen aufgebaut und wir geben der betroffenen Person das Gefühl, jetzt nicht mehr ganz allein dazustehen. Gemeinsam suchen wir nach Lösungen, um den Zukunftswünschen dieses Menschen Stück für Stück näherzukommen.

Ich erzähle euch mal die Geschichte von J.
J. wurde zufällig entdeckt, als er auf dem Gelände einer Zeche in seinem Auto schlief. Man suchte das Gespräch und erkundigte sich nach dem Wohlbefinden des Hundes und dem Zustand des Autos. Solly kümmerte sich darum, dass sich ein „Autoschrauber“ aus unserem EPA-Team des Autos mal annahm. Es wurden Ersatzteile besorgt und unser lieber Hendrik hat das Auto repariert. Ich habe es am Rande verfolgt. Nachdem unsere Obdachlosenbotschafterin uns verlassen hatte, habe ich mir überlegt, im Team die Obdachlosenbotschaft so gut es geht weiterzuführen.
So kam es, dass ich letzten Dienstag (Feiertag, Tag der Arbeit) spontan von unserer lieben Solly gefragt wurde, ob ich nicht am Abend mal Zeit und Lust hätte, J. zu besuchen und kennenzulernen. Na klar!

Um 19 Uhr trafen wir uns dann auf dem Zechengelände. Dort war gerade eine Veranstaltung mit Live-Musik. Es herrschte eine tolle, entspannte Atmosphäre. Ein Stückchen weiter stießen wir auf unsere liebe Simone, die dort ein kleines Pflanzenbeet angelegt hat. Sie erzählte mir, dass sie sich oft und gerne mit J. unterhält. J. befinde sich gerade mit seinem Hund Z. in einem Veranstaltungsraum. Simone nahm uns mit dorthin und klopfte vorsichtig an die Tür, um J. zu fragen, ob es in Ordnung sei, wenn wir ihn kurz besuchen. J. freute sich und

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