Essen packt an!

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3. Jahrestag von Essen packt an!

Boahh, wer hätte das gedacht im Juni 2014? Essen packt an! feiert sein dreijähriges Bestehen? Damals sagte Markus Pajonk den Medien gegenüber "Wir sollten den Geist des Projekts bewahren". Es ist ein bisschen anders gekommen. Ob Besser oder Schlechter? Das entscheidet ihr alle. Nur so viel: Wir werden auch die nächsten Jahre feiern und zwischen drin Aktionen machen. Sei es einmalig oder auf Dauer. Essen wir uns nicht mehr los. (Im Bild der 1. Bürgermeister R. Jelinek der Stadt Essen, bei seiner Ansprache an Ehrenamtlichen)

 

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13 Stunden für Essen packt an im Einsatz –Tagesbericht (Markus P.)

Essen packt an! hat den Luxus, als Nichtregierungsorganisation zwei Geburtstage zu haben. Wie das? Viele „feiern“ uns an Pfingsten. Wir sind am Dienstag nach Pfingsten 2014 entstanden und das findet man gerade im sozialen Netzwerk oft erwähnt. Aber wir haben uns deshalb als Feiertag das Datum (10.06.) als Basis genommen.
Wir werden den Tag auch feiern und an diesem Tag werden wir nicht mit „Warm durch die Nacht“ auf Tour gehen. Auch wenn die Arbeit wichtig ist, aber alle Helfer und Freiwillige sind auch wichtig und einen Samstag muss es in EPA-Manier eine andere Möglichkeit geben. Denn mit Essen packt an! ist was Tolles passiert und da können sich alle Helfer mal austauschen. Die meisten Menschen, die auf der Straße leben, haben uns ihr Kommen angemeldet. Denn wir möchten auch mit ihnen feiern, wir wollen mit allen Essenern, allen Ehrenamtlichen und allen uns Verbundenen diesen einmaligen Tag feiern. Im Landhaus Vogelheim, Hafenstr. 181. Wir freuen uns über euer zahlreiches Erscheinen.
Aber bevor und nachdem wir feiern, haben wir noch einige, wichtige Inhalte auf den Weg gebracht.



Wir haben uns vor einigen Monaten nach Rücksprache mit einigen Organisationen so unsere Gedanken gemacht. Und da fehlte, unserem Wissen nach, eine Kommunikationsplattform für alle in Essen in der Wohnungslosigkeit aktiven Organisationen, ähnlich dem RUTE im Natur & Umweltbereich. Mittlerweile haben wir auch eine Einladung

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 27.05.2017 von Petra

Aufgrund der Temperaturen entschlossen wir uns, hauptsächlich kühle Getränke und Sommerkleidung mitzunehmen. Also suchte ich nachmittags im Lager schon kurze Hosen, T-Shirts, Sandalen und Flip-Flops heraus. Carsten ist wie jeden Samstag früh aufgestanden, um pünktlich um 8 Uhr die Brötchen-und Teilchenspenden bei Bäcker Peter abzuholen. Vielen Dank an die Spender und an unseren Carsten!



An der Garage trudelten nach und nach sämtliche Helfer ein, die das Suppenfahrrad, die Bollerwagen sowie die Getränke-und Hygienetrolleys bestückten. Mic brachte eine ganze Batterie gekühltes Mineralwasser mit. Markus P kam nassgeschwitzt mit dem Fahrrad vorbei, Hut ab bei dem Wetter! Kurzfristig machten Mic und ich uns Sorgen um ihn, weil ihm durch`s Schwitzen die weiße Sonnencreme herunterlief, sodass er leichenblass aussah.

Bepackt mit Unterwäsche, Socken, T-Shirts, kurzen Hosen, Hundefutter, Hygieneartikeln, kalten und heißen Getränken sowie Ravioli und Nudeleintopf machten wir uns auf den Weg zur ersten Station an der Gertrudiskirche. Dort saßen schon viele Bedürftige im Schatten auf den Treppenstufen. Der Andrang war groß und es sollte sich schnell bestätigen, dass

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 20.05.2017 von Christian

Gegen 17:00 Uhr kam ich an der Garage an und habe sofort bei den Vorbereitungen für die Tour mitgeholfen. Markus und Hotti kümmerten sich um die Bollerwagen mit Anziehsachen, während ich noch etwas das Suppenfahrrad putzte. Kurz danach traf Sandra mit dem Essen vom Sengelmannshof ein, eine Portion Dicke-Bohnen-Suppe mit Fleisch und eine vegetarische Variante. Dieses Mal gab es ebenfalls von Bäcker Peter süße Teilchen für die OFWler.



Wir gingen um 18 Uhr zu unserer ersten Station am Rheinischen Platz, wo wir uns etwas mehr als eine Stunde aufhielten. Am Rheinischen Platz angekommen, trafen noch weitere Teammitglieder ein. Mic und Mona sowie Janine und Adham, die uns sofort fleißig bei unserer Arbeit unterstützen.

Die nächste Station erreichten wir gegen 19:20 Uhr am Eiscafé Toscani. Mitten in der Essener Innenstadt kamen interessierte Menschen zu uns, die von Mona mit Flyern versorgt wurden.

Nach dem einstündigen Aufenthalt am Eiscafé Toscani machten wir uns auf zum Hauptbahnhof/ Postbank. Hier versorgten wir ebenfalls OFWler mit Kleidung, Suppe und hatten für ihre Probleme ein offenes Ohr. Zwei freundliche Herren spendeten uns eine beträchtliche Summe, die wir mit Freuden annahmen.
Auf dem Weg zur Garage erfreuten wir uns an einem Lied von Adele „Hello“, das uns ein Straßenmusiker auf seiner Gitarre spielte.

Am Ende der Tour, gegen 21 Uhr, sortierten wir die übrig gebliebene Kleidung in die Regale, schoben die Bollerwagen und das Suppenfahrrad in die Garage und verabschiedeten uns voneinander.

DU HAST LUST, AUCH MAL EINE ODER MEHRERE TOUREN MITZULAUFEN UND WILLST ETWAS GUTES TUN, FÜR ANDERE UND DICH?
DANN KOMM VORBEI. JEDER IST WILLKOMMEN. INFORMATIONEN FINDEST DU AUF UNSERER FACEBOOK-SEITE Essen packt an.

Kommentar von Markus P. zu der Veranstaltung "Die müssen hier weg!"

Kommentar von Markus P. zu der Veranstaltung von Evangelisch in Essen zum Thema "Die müssen hier weg!"

Erst einmal vorweg vielen Dank für die Einladung zu so einem hochbrisanten Thema, das uns seit unserer Zeit in der Obdachlosenhilfe, als Teil des Bevölkerungsschutzes vor Ort, beschäftigt. In den letzten Wochen wurden aus unserer Sicht die "Daumenschrauben" für das Zusammenleben im öffentlichen Raum weiter angezogen.
Es waren viele, interessante Teilnehmer mit von der Partie. Frau Fuhrmann, die ich persönlich für ihre Art, sich für ihre Mitarbeiter einzusetzen, über alle Maßen schätze. Ich schätze auch sehr, dass unser Ordnungsdezernent Christian Kromberg sich dieser Diskussion stellte.



Eingangs kam Dr. Fabian Kessl (Universität Duisburg-Essen )zu Wort, um mal das Thema öffentlicher Raum vs. privater Raum zu durchleuten. Wer sind die Akteure "in dem Spiel" und wie müssen Akteure auf Augenhöhe einbezogen worden. Ich persönlich würde von einer derben Klatsche für die Ordnungspolitik sprechen, weil "nur die politisch interessierten Kreise und deren Lobbyvertreter" in diesem Spiel mitspielen. Die Uniteressierten haben sich nicht beteiligt, sind aber die Betroffenen. Jetzt kann man sich auf den Standpunkt als Gesellschaft stellen, dass nur die, die sich auch politisch einbringen, ein Mitspracherecht für den öffentlichen Raum haben. Ist dem so? Ich finde auch Ordnungspolitik muss alle Menschen mitnehmen, unabhäging, ob politisch interessiert oder gar aktiv. Alle Akteure. Der Ordnungsdezernent C. Kromberg räumte ein, dass in den Diskussionen der letzten 5 Jahre die Debatte noch nie so "links" geführt worden ist, noch nie solche Argumente gebracht worden sind im Laufe des Abends, welche auch ihn zum Nachdenken anregen.
Ich frage mich aber, ist Mitmenschlichkeit sozial "links"? In dieser Kirche sind viele Menschen frei des Verdachts, "links zu wählen", für sie zählen vielleicht einfach

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